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Mein Finanztipp: ETF-Freunde sollt ihr sein
„ETF" ist die Abkürzung für „Exchange Traded Fund", was übersetzt „börsengehandelter Fonds" bedeutet. In der Tat handelt es sich dabei um Indexfonds, die wie Aktien oder Zertifikate an einer Börse gehandelt werden – nicht wie klassische Investmentfonds, die in der Regel direkt von der KAG gekauft werden. Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds, die versuchen, den Benchmark-Index zu schlagen, also eine bessere Performance zu erzielen, haben ETFs eine viel einfachere Zielsetzung: Sie möchten die Entwicklung des Index möglichst genau nachvollziehen, ohne ihn unbedingt outperformen zu wollen. Für den einen oder anderen Anleger ist dies vielleicht nicht gut genug; die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass nur die wenigsten Manager klassischer Investmentfonds es schaffen, den Vergleichsindex dauerhaft zu schlagen. Erste Studien dazu wurden bereits in den Siebzigerjahren in den USA veröffentlicht. Besonders schwer zu schaffen machen dem Fondsmanager vor allem die hohen Gebühren, muss er doch den Index nicht nur vor, sondern auch nach Gebühren übertrumpfen, und das ist doppelt schwer, liegt die Differenz zwischen beidem doch nicht selten bei mehreren Prozentpunkten.
Zwei Varianten möglich
Welche Variante ist nun sinnvoller? Eine maßgebliche Größe für die Güte eines ETFs ist sein Tracking-Error. Dieser gibt an, um wie viel schlechter sich der ETF im Gegensatz zum zugrunde liegenden Index entwickelt. Der Idealfall ist natürlich ein Tracking-Error von null. In diesem Fall würde der ETF dem Index genau folgen, was letztendlich, wie erläutert, das Ziel eines jeden ETFs ist. Unmittelbaren Einfluss auf den Tracking-Error haben die anfallenden Kosten. Diese führen dazu, dass, je länger der ETF läuft, der Tracking-Error, also die Underperformance zum Index, zunimmt, da jedes Jahr z. B. 0,15 Prozent Management Fee abgezogen werden. Durch das Konstrukt des Swap-ETFs können jedoch Erträge erwirtschaftet werden, die dem negativen Kosteneffekt entgegenwirken. Im Bereich Dividenden z. B. können über eine derartige Konstruktion günstigere Bedingungen geschaffen werden: Reinvestiert der ETF die Dividenden – liegt also ein Performance-Index zugrunde –, dann wird bei der Kursbildung des Index davon ausgegangen, dass die Dividenden am Tag nach der Hauptversammlung des jeweiligen Unternehmens zur Verfügung stehen. In der Realität ist dies höchst selten der Fall – gerade bei ausländischen Werten kann dieser Vorgang auch zwei Monate in Anspruch nehmen. Durch das Swapgeschäft wird diese Verzögerung deutlich reduziert. Ebenfalls beeinflussen Neubewertungen, Änderungen der Indexzusammensetzung, Kapitalmaßnahmen der beteiligten Unternehmen und unterschiedliche Bewertungszeitpunkte die Entwicklung des Index und können den Tracking-Error größer werden lassen. Die Swapkonstruktion wirkt dem entgegen. Wichtig dabei für den Anleger: Der ETF wird sich so nah wie möglich an der Wertentwicklung des Basisindex bewegen.
Hohe Zuwachsraten
Hohe Zuwachsraten
Die Einbettung der neuen ETFs in die bestehende, hochperformante Infrastruktur ermöglicht, wie man es auch von den Derivaten der Commerzbank gewohnt ist, günstigste Konditionen. Was wiederum vor dem Hintergrund der langfristigen Geldanlage als Vorteil nicht von der Hand zu weisen ist. Eine Pauschalgebühr, die alle Kosten umfasst, zeichnet ComStage-ETFs aus.
In jedem Fall Dividenden
Um eine möglichst große Auswahl an ETFs bereits am Start anbieten zu können, umfasst die erste Emission 27 Produkte. Neben den großen internationalen Leitindizes gehört vor allem die gesamte Palette der Subindizes der DJ Euro Stoxx 50-Familie dazu. Bei den Indexzertifikaten bereits bewährt und begehrt, werden diese Subindizes nun auch im Fondsmantel angeboten. Vor allem für die langfristige Geldanlage, auch vor dem Hintergrund der Altersvorsorge, stellen ETFs eine interessante Alternative dar. RS |
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