Michael Ballack, Kapitän der Nationalmannschaft und Stammspieler bei Chelsea London ist das neue Gesicht der Comstage Werbekampagne.

comstage etfs

Mein Finanztipp:

ETF-Freunde sollt ihr sein

„ETF" ist die Abkürzung für „Exchange Traded Fund", was übersetzt „börsengehandelter Fonds" bedeutet. In der Tat handelt es sich dabei um Indexfonds, die wie Aktien oder Zertifikate an einer Börse gehandelt werden – nicht wie klassische Investmentfonds, die in der Regel direkt von der KAG gekauft werden. Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds, die versuchen, den Benchmark-Index zu schlagen, also eine bessere Performance zu erzielen, haben ETFs eine viel einfachere Zielsetzung: Sie möchten die Entwicklung des Index möglichst genau nachvollziehen, ohne ihn unbedingt outperformen zu wollen. Für den einen oder anderen Anleger ist dies vielleicht nicht gut genug; die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass nur die wenigsten Manager klassischer Investmentfonds es schaffen, den Vergleichsindex dauerhaft zu schlagen.

Erste Studien dazu wurden bereits in den Siebzigerjahren in den USA veröffentlicht. Besonders schwer zu schaffen machen dem Fondsmanager vor allem die hohen Gebühren, muss er doch den Index nicht nur vor, sondern auch nach Gebühren übertrumpfen, und das ist doppelt schwer, liegt die Differenz zwischen beidem doch nicht selten bei mehreren Prozentpunkten.

Zwei Varianten möglich
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, einen Index genau nachzubilden: Zum einen über den tatsächlichen Kauf der Indexbestandteile, also aller Aktien, die in dem Index enthalten sind, zum anderen über ein sogenanntes Swapgeschäft. ComStage-ETFs sind Swap-ETFs. Hier geht der Anbieter der ETFs mit einem Partner eine Vereinbarung über eine Übertragung von zukünftigen Zahlungsströmen ein. Das bedeutet, der Partner garantiert dem Anbieter des ETFs eine Wertentwicklung entsprechend dem zugrunde liegenden Index. Der Anbieter selbst kauft Werte, die z. B. aus steuerlichen Gesichtspunkten besonders sinnvoll sind. Die Erträge aus der Entwicklung dieses Baskets erhält der Swappartner. Bei ComStage-ETFs ist der Swappartner stets die Commerzbank AG.

Welche Variante ist nun sinnvoller? Eine maßgebliche Größe für die Güte eines ETFs ist sein Tracking-Error. Dieser gibt an, um wie viel schlechter sich der ETF im Gegensatz zum zugrunde liegenden Index entwickelt. Der Idealfall ist natürlich ein Tracking-Error von null. In diesem Fall würde der ETF dem Index genau folgen, was letztendlich, wie erläutert, das Ziel eines jeden ETFs ist.

Unmittelbaren Einfluss auf den Tracking-Error haben die anfallenden Kosten. Diese führen dazu, dass, je länger der ETF läuft, der Tracking-Error, also die Underperformance zum Index, zunimmt, da jedes Jahr z. B. 0,15 Prozent Management Fee abgezogen werden. Durch das Konstrukt des Swap-ETFs können jedoch Erträge erwirtschaftet werden, die dem negativen Kosteneffekt entgegenwirken. Im Bereich Dividenden z. B. können über eine derartige Konstruktion günstigere Bedingungen geschaffen werden: Reinvestiert der ETF die Dividenden – liegt also ein Performance-Index zugrunde –, dann wird bei der Kursbildung des Index davon ausgegangen, dass die Dividenden am Tag nach der Hauptversammlung des jeweiligen Unternehmens zur Verfügung stehen. In der Realität ist dies höchst selten der Fall – gerade bei ausländischen Werten kann dieser Vorgang auch zwei Monate in Anspruch nehmen. Durch das Swapgeschäft wird diese Verzögerung deutlich reduziert. Ebenfalls beeinflussen Neubewertungen, Änderungen der Indexzusammensetzung, Kapitalmaßnahmen der beteiligten Unternehmen und unterschiedliche Bewertungszeitpunkte die Entwicklung des Index und können den Tracking-Error größer werden lassen. Die Swapkonstruktion wirkt dem entgegen. Wichtig dabei für den Anleger: Der ETF wird sich so nah wie möglich an der Wertentwicklung des Basisindex bewegen.

Hohe Zuwachsraten
Dass immer mehr Anleger dem Charme der ETFs erliegen, zeigen die hohen Zuwachsraten. Allein im ersten Halbjahr 2008 hat sich das weltweit in Exchange Traded Funds (ETFs) angelegte Vermögen nahezu verdoppelt, auf rund EUR 1.100 Milliarden. Der größte Teil, über 90 Prozent, entfällt hierbei auf die USA. Dies liegt in erster Linie daran, dass ETFs dort bereits seit 15 Jahren gekauft werden können. Der europäische Markt ist mit rund EUR 100 Milliarden noch relativ klein, weist aber eindrucksvolle Zuwächse auf. Von weniger als EUR 1 Milliarde „assets under management" im Jahr 2000 hat sich das Volumen in acht Jahren mehr als verzehnfacht. Deutschland ist dabei mit EUR 74 Milliarden der mit Abstand wichtigste Markt. Ähnlich verhält es sich bei der Anzahl der ETFs. Nach ganzen sechs Fonds auf europäischer Ebene im Jahr 2000 kann man Mitte 2008 über 450 zählen. Auch hier ist Deutschland der bedeutendste Vertreter – mit 300 Produkten.

Hohe Zuwachsraten
Im September startet auch die Commerzbank unter der Marke ComStage mit voller Kraft im ETF-Markt durch, um ihren Kunden noch vor der Einführung der Abgeltungsteuer in vier Monaten, also zum 1. Januar 2009, ein kostengünstiges, transparentes und vor allem steueroptimiertes Produkt an die Hand zu geben. Im Gegensatz zu Zertifikaten, die den treuen / ideas /-Lesern ja bestens bekannt sind, sind Kursgewinne aus ETFs, die noch in diesem Jahr gekauft und mindestens ein Jahr gehalten werden, steuerfrei. Der Fondsanbieter ist mit ComStage-ETF eine Tochtergesellschaft der Commerzbank AG, das Market Making der Fonds übernehmen jedoch die Händler der Derivateabteilung der Commerzbank. Dass hier in den vergangenen zehn Jahren – mit dem Handel von rund 80.000 Derivaten – ein hohes Maß an Expertise entwickelt wurde, muss man dem / ideas /-Leser nicht explizit erläutern. Dass zum Market Making für die eigenen Derivate in den vergangenen Jahren auch das Market Making für 1.500 Publikumsfonds und 300 ETFs diverser Anbieter hinzugekommen ist, spricht ebenfalls für die Exzellenz dieser angebotenen Leistung. Ein liquider Handel ist damit auch für die ComStage-ETFs gesichert.

Die Einbettung der neuen ETFs in die bestehende, hochperformante Infrastruktur ermöglicht, wie man es auch von den Derivaten der Commerzbank gewohnt ist, günstigste Konditionen. Was wiederum vor dem Hintergrund der langfristigen Geldanlage als Vorteil nicht von der Hand zu weisen ist. Eine Pauschalgebühr, die alle Kosten umfasst, zeichnet ComStage-ETFs aus.

In jedem Fall Dividenden
Und noch eine weitere Sorge nimmt dieses Produkt dem Anleger ab: Egal, ob der Index, auf den sich der ETF bezieht, ein Performance-Index ist wie etwa der DAX 30 oder ein Kursindex wie etwa der DJ Euro Stoxx 50: Der Anleger erhält in jedem Fall die Dividenden.

Um eine möglichst große Auswahl an ETFs bereits am Start anbieten zu können, umfasst die erste Emission 27 Produkte. Neben den großen internationalen Leitindizes gehört vor allem die gesamte Palette der Subindizes der DJ Euro Stoxx 50-Familie dazu. Bei den Indexzertifikaten bereits bewährt und begehrt, werden diese Subindizes nun auch im Fondsmantel angeboten. Vor allem für die langfristige Geldanlage, auch vor dem Hintergrund der Altersvorsorge, stellen ETFs eine interessante Alternative dar. RS

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